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Die Grundversorgung
ab CHF300.–/ Abrechnung
- MWST-Abrechnungen
- Einreichung bei der ESTV
- Behördenkommunikation
Fiskalvertretung
Für ausländische Unternehmen mit MWST-Pflicht in der Schweiz: Als Ihr Fiskalvertreter übernehmen wir Registrierung, Abrechnungen und die komplette Kommunikation mit den Behörden.
ab CHF 300.– pro Abrechnung, exkl. MWST

Leistungen
Wir übernehmen Registrierung, Abrechnungen und die komplette Kommunikation mit den Behörden, in Deutsch, Englisch und Französisch. Was dazugehört, klappt je Zeile auf.
Wir klären, ob und ab wann Ihr Unternehmen in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig ist.
Anmeldung bei der ESTV, inklusive nachträglicher freiwilliger Deklaration, falls die Pflicht schon früher bestand.
Wir holen für Sie heraus, was zulässig ist. Gerade bei Bau- und Montageleistungen lohnt sich der genaue Blick.
Beratung bei Reihengeschäften, Werklieferungen und Bezugsteuer.
Wir kommunizieren für Sie mit der ESTV, in Deutsch, Englisch und Französisch.
Eine Adresse gegenüber der Steuerverwaltung
Ein Unternehmen ohne Sitz in der Schweiz kann sich in aller Regel nicht allein bei der ESTV anmelden. Es braucht eine Vertretung mit Schweizer Domizil, über die die Behörde zustellt und mit der sie verhandelt. Das Gesetz nennt sie Steuervertretung; seit 2025 kann die ESTV auf sie verzichten, wenn die Verfahrenspflichten auf andere Weise gewährleistet sind (Art. 67 Abs. 1bis MWSTG). Diese Rolle übernehmen wir.
Kein Handelsvertreter und keine Niederlassung
Die Fiskalvertretung betrifft ausschliesslich die Mehrwertsteuer. Sie verkauft nichts, schliesst keine Verträge und begründet keinen Sitz in der Schweiz. Ihr Unternehmen bleibt, wo es ist.
Wir haften nicht für Ihre Steuerschuld
Der Vertreter schuldet die Steuer nicht. Er nimmt entgegen, reicht ein und vertritt. Die Steuerschuld bleibt bei Ihrem Unternehmen, und genau deshalb ist die Rolle überhaupt bezahlbar. Dass der Vertreter für die Steuer haftet, ist ein häufiges Missverständnis.
Pflicht, nicht Kür
Ohne benannte Vertretung ist die Online-Anmeldung bei der ESTV in aller Regel gar nicht möglich. Wer in der Schweiz steuerpflichtig wird, kommt an diesem Schritt nicht vorbei.
Bau- und Montageleistungen
Wer in der Schweiz Werkleistungen erbringt und weltweit CHF 100'000 Umsatz erreicht, ist ab der ersten Leistung im Inland steuerpflichtig.
Lieferungen mit Installation
Sobald Sie Ware liefern und vor Ort montieren, gilt der Ort der Lieferung als Schweiz, und Sie sind Importeur. Bei einer reinen Warenlieferung ohne Montage ist dagegen in der Regel Ihr Kunde der Importeur.
Online-Handel und Versand
Wer Kleinsendungen in die Schweiz verschickt, deren Einfuhrsteuer höchstens CHF 5.– beträgt, wird ab CHF 100'000 Umsatz pro Jahr aus solchen Lieferungen steuerpflichtig (Versandhandelsregelung, Art. 7 Abs. 3 lit. b MWSTG).
Verkauf über Online-Marktplätze
Seit 2025 gilt eine elektronische Plattform, die Lieferungen an Kunden in der Schweiz vermittelt, selbst als Lieferantin (Art. 20a MWSTG). Steuerpflichtig ist dann in der Regel die Plattform; die Verkäuferin haftet subsidiär.
Veranstaltungen und Messen
Eintritte und Leistungen vor Ort in der Schweiz können eine Registrierungspflicht auslösen.
Elektronische Dienstleistungen
Wer aus dem Ausland elektronische Dienstleistungen wie Software, Apps oder Streaming an Privatpersonen in der Schweiz erbringt, wird ab CHF 100'000 weltweitem Umsatz steuerpflichtig. Die Befreiung für Unternehmen mit Sitz im Ausland gilt dafür nicht (Art. 10 Abs. 2 lit. b MWSTG).
Die zweite Zahl ist die, die am häufigsten übersehen wird: Seit 2018 zählt für die Schwelle der weltweite Umsatz. Ein deutsches Unternehmen mit zwei Millionen Umsatz zuhause ist in der Schweiz also schon mit der ersten kleinen Montage steuerpflichtig, nicht erst ab CHF 100'000 Schweizer Umsatz.
Die Pflicht trifft Unternehmen ohne Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätte in der Schweiz. Wer hier eine Zweigniederlassung führt, hat in aller Regel eine Betriebsstätte, und damit entfällt die Vertretungspflicht. Wer ohnehin eine Niederlassung plant, sollte deshalb zuerst darüber entscheiden und nicht beides parallel aufgleisen.
Der zweite Fall ist die Bezugsteuer: Bei bestimmten Dienstleistungen aus dem Ausland deklariert der Schweizer Kunde die Steuer selbst. Dann entsteht für Sie überhaupt keine Registrierungspflicht. Bei Werklieferungen und Leistungen vor Ort greift das allerdings nicht.
Beides klären wir, bevor wir irgendetwas anmelden. Es kommt vor, dass wir am Ende eines Erstgesprächs sagen: Sie brauchen uns dafür nicht. Das ist der bessere Ausgang als eine Vertretung, die Sie jahrelang bezahlen, ohne sie je zu brauchen.
Preise
Alle Preise exkl. MWST.
Die Grundversorgung
ab CHF300.–/ Abrechnung
Mit Kontrolle
ab CHF500.–/ Abrechnung
Für komplexe Fälle
Auf Anfrage

Ihr Team
Wir übernehmen die Vertretung, melden Ihr Unternehmen bei der ESTV an und kommunizieren für Sie mit der Behörde, in Deutsch, Englisch und Französisch. Sie hören von uns, wenn etwas zu entscheiden ist.
Melanie GiangMitgründerin
Silvio BörlinMitgründer
EmiliaBuchhaltung und Löhne
OkiKI im Team
HarveyChief Happiness OfficerKriesbachstrasse 30, 8600 Dübendorf · Mo–Fr 9–18 Uhr
Das ganze Team kennenlernenKundenstimmen
Echte Google-Rezensionen
Platin- und Einrichtungspartner
Die höchste Partnerstufe von bexio, verbunden mit laufender Zertifizierung. Im offiziellen Treuhänderverzeichnis gelistet.
Platin-PartnerIm bexio-Treuhänderverzeichnis gelistetRAB505484Zugelassene RevisionsexpertinIm Register der RevisionsaufsichtsbehördeBeide Einträge sind öffentlich. Ein Klick genügt, um sie zu prüfen.
Ablauf
Drei Schritte. Der erste entscheidet darüber, ob die übrigen zwei überhaupt nötig sind.
Wir prüfen anhand Ihrer Leistungen und Umsätze, ob und ab welchem Datum die Steuerpflicht besteht und ob sie vielleicht schon früher bestanden hat.
Wir übernehmen die Vertretung, melden Ihr Unternehmen bei der ESTV an und wählen mit Ihnen die Abrechnungsmethode. Effektiv oder Saldo rechnen wir vorher durch.
Sie liefern Ein- und Ausgangsrechnungen, wir erstellen die Abrechnung und reichen sie fristgerecht ein. Bei Bedarf holen wir eine Nachdeklaration für frühere Perioden nach. Danach laufen vier Abrechnungen im Jahr, die Jahresabstimmung und die gesamte Korrespondenz mit der ESTV. Sie hören von uns, wenn etwas zu entscheiden ist.
Läuft Ihre Schweizer Gesellschaft bereits und brauchen Sie mehr als die Mehrwertsteuer, finden Sie unter Treuhand-Abo die vollständige Finanzadministration, Buchhaltung, Löhne und Abschluss eingeschlossen.
Das Erstgespräch
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir schauen uns gemeinsam an, wo Ihr Betrieb heute Zeit verliert und was wir davon übernehmen können. Danach wissen Sie, woran Sie sind.
Mit wem möchten Sie sprechen?
30 Minuten, unverbindlich, per Video oder bei uns in Dübendorf. Beide führen das Erstgespräch selbst.
Lieber per E-Mail? info@onaccounting.ch
Aus dem Blog
3 Minuten Lesezeit · Steuern
Fragen und Antworten
Massgebend ist der weltweite Umsatz aus Leistungen, die nicht von der Steuer ausgenommen sind, nicht nur der schweizerische. Ab CHF 100'000 greift die Schweizer Steuerpflicht, und wer diese Schwelle erreicht, ist ab der ersten Leistung im Inland pflichtig, etwa bei Werk- und Montageleistungen. Anmelden müssen Sie sich innert 30 Tagen danach. Ein deutsches Unternehmen mit zwei Millionen Umsatz zuhause ist in der Schweiz also schon mit der ersten kleinen Montage steuerpflichtig, nicht erst ab CHF 100'000 Schweizer Umsatz. Für Kleinsendungen im Online-Handel gilt die Versandhandelsregelung ab CHF 100'000 Umsatz aus solchen Lieferungen.
Ausländische Unternehmen ohne Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätte in der Schweiz müssen für die MWST-Registrierung eine Vertretung mit Schweizer Domizil benennen. Ohne diese Angabe lässt sich die Online-Anmeldung bei der ESTV in aller Regel gar nicht abschliessen. Die Vertretung ist dabei kein Handelsvertreter und begründet keinen Sitz in der Schweiz. Sie betrifft ausschliesslich die Mehrwertsteuer.
In der Regel nicht. Bei der Registrierung ausländischer Unternehmen verlangt die ESTV heute in der Regel keine Sicherheit. Das Gesetz erlaubt es ihr aber, bei Unternehmen ohne Sitz in der Schweiz die voraussichtlichen Steuerschulden sicherstellen zu lassen, etwa durch eine Bankgarantie oder eine Barhinterlage (Art. 94 Abs. 2 MWSTG). Eine Sicherheit braucht es dagegen, wenn Sie für die Einfuhr ein Konto im zentralisierten Abrechnungsverfahren des Zolls (ZAZ) eröffnen, mindestens CHF 2000.–. Wir sagen Ihnen bei der Anmeldung, womit in Ihrem Fall zu rechnen ist.
Vermutlich nicht, und das ist der Punkt, der am häufigsten falsch dargestellt wird. Die Pflicht zur Fiskalvertretung trifft Unternehmen ohne Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätte in der Schweiz. Eine Zweigniederlassung gilt in aller Regel als Betriebsstätte, womit die Vertretungspflicht entfällt. Umgekehrt heisst das: Wer ohnehin eine Niederlassung plant, sollte die Reihenfolge überlegen, statt beides parallel aufzugleisen. Ob Ihre Struktur als Betriebsstätte gilt, hängt am Einzelfall. Das klären wir, bevor wir irgendetwas anmelden.
Standard ist die Quartalsabrechnung. Bei der Saldosteuersatzmethode wird halbjährlich abgerechnet. Welche Methode günstiger ist, prüfen wir bei der Anmeldung.
Anmelden müssen Sie sich innert 30 Tagen nach Beginn der Steuerpflicht (Art. 66 Abs. 1 MWSTG). Ist die Frist verpasst, holen wir die Deklaration nach. Eine freiwillige Nachmeldung ist fast immer besser, als auf eine Kontrolle zu warten. Verzugszinsen fallen an, aber das Verfahren bleibt deutlich einfacher.
Ja. Im Paket Full Compliance ist die Prüfungsbetreuung enthalten. Wir bereiten die Unterlagen vor, begleiten die Kontrolle und verhandeln mit der ESTV.
Von der vollständigen Anmeldung bis zur MWST-Nummer vergehen meist weniger als 2 Wochen. Der Engpass liegt fast nie bei der ESTV, sondern bei den Unterlagen: Handelsregisterauszug, Statuten, Vollmacht und eine Beschreibung der Leistungen, die Sie in der Schweiz erbringen. Wir sagen Ihnen zu Beginn genau, was wir brauchen, dann ist die Liste einmal abgearbeitet statt dreimal ergänzt.
Ja. Die Steuerpflicht endet am Schluss des Kalenderjahres, in dem Ihr Unternehmen letztmals eine Leistung in der Schweiz erbracht hat (Art. 14 Abs. 2 lit. b MWSTG), etwa weil das Projekt abgeschlossen ist. Dann melden wir Ihr Unternehmen bei der ESTV ab. Wichtig dabei: Die Abmeldung will vorbereitet sein, weil offene Vorsteuerguthaben und die Schlussabrechnung sonst liegen bleiben. Eine allenfalls hinterlegte Sicherheit wird erst nach der letzten Abrechnung freigegeben.
Die Bezugsteuer schuldet der Schweizer Empfänger, nicht Sie. Bei bestimmten Dienstleistungen aus dem Ausland deklariert der Kunde die Steuer selbst, dann entsteht für Sie gar keine Registrierungspflicht. Bei Werklieferungen und Leistungen vor Ort greift die Bezugsteuer dagegen nicht, und Sie müssen sich anmelden. Diese Abgrenzung entscheidet darüber, ob Sie uns überhaupt brauchen, und sie steht am Anfang jeder Abklärung.